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Hochschule trifft Wirtschaft
Hochschule trifft Wirtschaft

Hochschule trifft Wirtschaft: Berufspraxis im Studium

16. April 2015

In einer weiteren Veranstaltung unseres Dialogformats „Hochschule trifft Wirtschaft“ widmeten wir uns dem Thema Vermittlung von Berufspraxis während des Studiums.

Wichtiger Anspruch einer Hochschule muss es sein, den Studierenden eine optimale Ausgangssituation für deren berufliches Weiterkommen zu schaffen. Die Studierenden möchten wissen, wie und wo sie das Gelernte einmal in der Praxis anwenden können, um darüber ihre berufliche Zukunft zu gestalten. Viele Unternehmen wiederum spüren den zunehmenden Wettbewerb um gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und suchen nach Wegen, Talente und potenzielle Fach- und Führungskräfte an sich zu binden. Die Verbindung zu Hochschulen kann ein starkes Instrument des Mitarbeiter-Recrutings, der Mitarbeiterbindung und der Personalentwicklung sein.

Studierende und Unternehmen sind dabei gleichermaßen von der Frage bewegt: Wie können die Studierenden das Gelernte schon während des Studiums praktisch anwenden und wie gut sind Hochschul-Absolventen auf das „wirkliche“ Berufsleben vorbereitet? Die Vermittlung von Berufspraxis schon während des Studiums steht also im Zentrum des gemeinsamen Interesses von Unternehmen und Studierenden.

Wir sprachen über die Mittel und Wege der Vermittlung von freien Stellen in Unternehmen, aber auch über die spezifischen Anforderungen an Absolventen. Dabei kam sehr deutlich heraus, dass in vielen Branchen Studienabgänger durch zum Teil veraltete Lehrmethoden und zu kurze Praktika nicht ausreichend qualifiziert sind und spezifische Praxiserfahrungen nicht vermittelt werden. Um dem Abhilfe zu schaffen, ist es notwendig, Studenten die Möglichkeit einzuräumen, für mindestens 4 bis 6 Monate praktische Erfahrungen in einem Unternehmen zu sammeln. Nur dann lohnt es sich auch für das Unternehmen die Zeit zu investieren und dem Studenten eigene Projekte zu übergeben an denen sie das bisher Gelernte anwenden und ausbauen können. Weiterhin wurde betont, dass der stetige Kontakt zu Fachpersonal als auch zu anderen Werkstudenten zu fördern ist, da sie durch deren Erfahrungen sehr stark partizipieren.

Zusammengefasst, sind Unternehmen gleichermaßen gefordert wie Studenten. Studenten müssen sich um die Stellen intensiver bewerben, wie auch Engagement und ernsthaftes Interesse zeigen. Unternehmen wiederum müssen dafür sensibilisiert werden, die Zeit zu investieren, um ihr zukünftiges Fachpersonal heranzuziehen. An der Stelle wurde die praktische Ausbildung hervorgehoben. Deren Absolventen oftmals bessere Einstiegs- und Übernahmemöglichkeiten haben als Hochschulabsolventen, denen ein großer Teil der Praxis fehlt. Nach der angeregten Diskussion, schloss sich der erste Roundtable in 2015.

An unserem Roundtable tauschen sich folgende Experten der Hochschulen und Medienwirtschaft mit den Gästen aus:

  • Verena Adam von Strenge, plista GmbH
  • Susanne Schwarz, Exozet Berlin GmbH
  • Jochen Rosenkranz, MME Me, Myself & Eye Entertainment GmbH
  • Prof. Dr. Thomas Thiessen, Business School Berlin Potsdam
  • Dr. Hans Georg Helmstädter, Hochschule Macromedia
  • Prof. Dr. Ralf Raimund Vandenhouten, TH Wildau

Durch den Abend führte Henrik Bortels von der Märkischen Allgemeinen Zeitung.

Wir bedanken uns bei plista für die Gastfreundschaft und der BSP Business School Berlin für die gute Zusammenarbeit.

Veranstaltung

16. April 2015

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