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2. Sommerforum Medienkompetenz

Berlin/ Potsdam, 29. Mai 2013

Der Verkaufsanreiz eines Werbespots besteht nicht nur aus Informationen. Je mehr Produkte es gibt, die sich von ihrer Qualität und ihrem Preis nur geringfügig unterscheiden, desto wichtiger wird es, eine Ware oder Idee mit positiven Emotionen zu verbinden. Das geschieht zum Beispiel durch den Einsatz von Musik. Kurze Jingles werden speziell für einen Spot hergestellt, die man bald, sofern sie funktionieren, reflexartig mit dem Produkt verbindet.

Wer erfolgreich Produkte bewerben will, braucht ein Gefühl für Trends und eine Vorstellung vom aktuellen Lebensgefühl der Zielgruppe. Aber auch das Rollenverständnis der Geschlechter, das Verhältnis von Jung und Alt oder von Chef und Mitarbeitern muss aktuellen Vorstellungen entsprechen, um ein Produkt nicht mit Missstimmungen oder antiquierten Klischees in Verbindung zu bringen. Wenn es gelingt, Jingles oder Werbesprüche über einen langen Zeitraum unmittelbar in Zusammenhang mit einem Produkt zu assoziieren, gibt es offensichtlich auch einen Einfluss der Werbung auf unser Fühlen und Denken, was wahrscheinlich an den relativ klaren und kurzen Botschaften und unzähligen Wiederholungen liegen kann.

Welche Rolle spielt also die Werbung bei der Entwicklung von Lebensgefühl, Rollenbildern und Vorstellungen, wie prägt sie Kultur und Zeitgeist, wie nachhaltig beeinflusst sie Geschmack oder Sprache? Setzt Werbung Trends oder greift sie diese auf? Und können wir den Einfluss der Werbung mitbestimmen oder sind wir den attraktiven Bildern und Tönen ausgeliefert? Schließlich wird es auch darum gehen, wie über speziell auf Kinder ausgerichtete Werbeangebote schon frühzeitig Geschmack und Kommunikationsstil dieser Zielgruppe beeinflusst wird, um so Anregungen für pädagogische Angebote in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit zu geben.

Anmeldung:

Camilla Graubner, Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V., Heidestr. 3, 10557 Berlin, Tel. 030-23083660, E-Mail: graubnerc(at)fsf(dot)de. Eine Anmeldung zum Sommerforum ist bis zum 3. Juni 2013 möglich.



KONTAKT

media.connect brandenburg
Christine Lentz
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
+49 30 2462 857-16
+49 30 2462 857-19

lentz@medianet-bb.de
www.mediaconnect-bb.de

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