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Rückblick


media.connectCOOP Film meets IT

Potsdam-Babelsberg, 22. Februar 2012

Babelsberg mit 1 Gbit am Netz? Digitale Zukunft des Medienstandortes Babelsberg
Die unzureichende Datenanbindung des Medienstandortes und die Frage eines zentralen Datenspeichers für Babelsberg sind in den vergangenen Jahren viel diskutiert worden. Nun ist Bewegung in die Sache gekommen und Film meets IT informierte am 22. Februar 2012. Zur Kooperationsveranstaltung luden media.connect brandenburg und die transfer media GmbH in die Tonmischung Cinema Stage Studio F der Rotor Film Babelsberg.

An der Podiumsdiskussion nahmen Stefan Bär (PIXRAY), Holger Lehmann (Rotor Film), Ernst Feiler (Grundy UFA) und Marius Schwarz (Studio Babelsberg) teil. Die unterschiedlichen Produktionsprozesse der einzelnen Firmen wurden ebenso diskutiert wie die daraus resultierenden heterogenen Anforderungen an Bandbreiten und Storage. Die Teilnehmer waren sich einig, dass ein Medienstandort wie Babelsberg ein sehr hohes Maß an Flexibilität und Skalierbarkeit für Datenleitung und Datenspeicher benötige - und dass Babelsberg dies jetzt braucht.

Mit anwesenden Vertretern von Anbietern für Bandbreiten und Storage wurde schließlich intensiv über Lösungen diskutiert. Die transfer media hatte sich in den vergangenen Monaten bemüht, zwischen den unterschiedlichen „Welten“ der Medienproduktion und der Telekommunikation zu vermitteln. Die Anbieter informierten während Film meets IT nun über erste spezifische Angebote am Standort –Bandbreiten zwischen 1 Mbit und 10  Gbit, kurze Vertragslaufzeiten, tageweise und teilweise sogar stundenweise Skalierungen von Bandbreiten. Die Anbindung von in der Nähe des Medienstandortes Babelsberg befindlichen Rechenzentren ist nun ebenfalls möglich. Insbesondere Telekom, ediscom und interroute boten sich als Partner des Standortes für Bandbreite und Storage an.

Weiterhin stellte die transfer media eine kurzfristig umgesetzte Studie zum Thema Datenleitung und Datenspeicher am Standort vor. 82% der ansässigen Unternehmen wurden nach ihren derzeitigen und zukünftigen Bedürfnissen für Bandbreiten und Storage befragt. Klar wurde: der Umbruch in eine neue, rein filebasierte Produktionswelt ist auch in Babelsberg in vollem Gange. Der Medienstandort Babelsberg braucht moderne und zugleich wirtschaftliche Lösungen für Datenleitung und Datenspeicher! Zur Studie der transfer media

In der abschließenden Diskussion mit den etwa 70 Gästen wurde von Ernst Feiler (Grundy UFA) ein Strategiewettbewerb für den Medienstandort angeregt, der zum Ziel hat, modernste Technologien und Services nach Babelsberg zu holen. Marius Schwarz (Studio Babelsberg) mahnte an, dass nur mit entsprechender Infrastruktur auch weitere, dringend in Babelsberg benötigte Produktionsbereiche an den Medienstandort gelockt werden können.

Die transfer media rief alle Unternehmen des Standortes auf, aktiv eigene Leistungsanforderungen bei Bandbreite und Storage zu definieren und diese in Projekten gemeinsam mit den jetzt anbietenden Telekommunikationsdienstleistern praktisch umzusetzen.

 

Veranstaltung

22. Februar 2012
Rotor Film
Potsdam-Babelsberg