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Rückblick


Media meets IT Forum: User Experience

Potsdam, 15. April 2013

Rund 90 Gäste folgten am 15. April 2013 der Einladung von media.connect brandenburg, der Landesarbeitsgemeinschaft der IHKs Berlin und Brandenburg und der TSB Innovationsagentur Berlin zum 3. Media meets IT Forum in Potsdam.

Unter dem Titel USER EXPERIENCE – Fight for the User diskutierten Experten und Teilnehmer einen Tag lang im Medieninnovationszentrum Babelsberg, wie eine ganzheitliche Sicht auf die Nutzer gewonnen werden kann und wie diese in Entwicklungsprozesse einbezogen werden können, um Produkte und Dienstleistungen erfolgreicher zu gestalten.

Nach den Begrüßungen von Torsten Stehr (Leiter des Fachbereichs Standortpolitik, Innovation, Umwelt und Projekte der IHK Potsdam und media.net-Geschäftsführerin Andrea Peters kündigte Moderator Carl-Philipp Wackernagel von der TSB Innovationsagentur Berlin für die Keynote „Speerspitze und Pionier“ Prof. Boris Müller von der FH Potsdam an. Zunächst gab dieser einen kurzweiligen Überblick über state of the art Mobile Interface Design von der SMS bis zu Windows Mobile. In 30 Minuten spannte er dann anhand aktueller studentischer Projekte einen Bogen von der Kommunikation bis hin zu explorativen Arbeiten in immersiven Umgebungen.

Im Anschluss kehrte Prof. Dr. Manfred Thüring von der TU Berlin „vom Wein zurück zum Wasser“. Er plädierte für eine Einbeziehung der Nutzer mit qualitativen und quantitativen Methoden zur Erfassung von Usability und User Experience und erklärte wie positives Nutzererleben entsteht. Kathrin Jepsen von den T-Labs stellte anschließend die Best Practice zur Gewinnung von Nutzerfeedback in mobilen Anwendungen vor und erläuterte die Vorgehensweise der T-Labs vom Foresight bis zur UX Validation. Sie forderte dazu auf, „mit dem Nutzer zu kollaborieren und eine enge Schnittstelle zwischen Nutzer und Programmierer herzustellen“. In dem darauf folgenden Vortrag präsentierte Malte Prien von Exozet Berlin in Vertretung für Prof. Dr. Friederike Schultz die Brand Experience in Multiple Screen Environments. „Das Denken neu auszurichten“ und den „Nutzer glücklich zu machen“ sei die einzige Lösung, wie Unternehmen heute zu Marken gemacht werden können. Steffen Eßers von Apliki ging in seinem Beitrag auf Psychologie im Usability Engineering für gewünschte Verhaltensänderungen ein und hob hervor, dass „die Kunden zu Freunden der jeweiligen Anwendung gemacht werden müssen“. Junge und neue Unternehmen seien heute schneller, und bänden die Anwender früher mit ein. Für Eßers ist „die Komplexität eines Produkts keine Ausrede für die Gebrauchsfähigkeit. Wir müssen nicht nur Erwartungen erfüllen, sondern auch aufpassen, was wir aussenden“. In der abschließenden Präsentation zum Crowdtesting widmeten sich Torsten Meyer von testhub und Benjamin Uebel von RapidUsertests der Fragestellung, wie Nutzer in der Produkt-Entwicklung eingesetzt werden können und schlossen somit die Reihe der Vorträge ab.

Drei Workshops im Anschluss boten die Möglichkeit, praxisnah mit Experten User Experience-Methoden kennenzulernen und zu erproben. Unter dem Titel Das WWW der Usability – Warum? Wann? Wie? leitete Stefan Brandenburg von der TU Berlin einen Workshop, der sich mit dem Einmaleins des methodischen Designs für Usability und User Experience beschäftigte. Anhand einer konkreten Aufgabe und unter Anleitung wendeten die Teilnehmer dann selbst eine Methode an: Das Rapid Paper Prototyping. Philipp Leppert von der Eye-Square GmbH stellte in einem eher frontal orientierten Workshop den Stand der Technik beim Eyetracking und deren Einsatzszenarien dar. An einer Workstation konnten die Teilnehmer dann verschiedene Techniken selbst ausprobieren. Im dritten Workshop zeigte Tim Neugebauer vom Medienkombinat welche Mobile Strategien existieren, wie sich diese unterscheiden und wie mit Hilfe aktueller Standards und quelloffener Web-Technologien der Schritt von der herkömmlichen Desktop-Anwendung zum mobilen User Interface gelingen kann.

Ein Panel unter der Moderation von Manuel Friedrich von der TSB Innovationsagentur Berlin fasste am Ende des Tages noch einmal die Ergebnisse der Workshops zusammen. Bei schönstem Wetter und Buffet ließen Experten und Teilnehmer schließlich den Tag auf der Terrasse des MIZ Babelsberg ausklingen.

Wir danken dem MIZ Babelsberg für die Gastfreundschaft, dem SIBB region und der transfer media für die Unterstützung und Zoundz unlimited für die Technik.

Veranstaltung

15. April 2013
10:00 - 18:00 Uhr
MIZ Babelsberg
Stahnsdorfer Str. 107
14482 Potsdam

transfer media

Kontakt

media.connect brandenburg
Mareike Bader
Projektmanagement
+49 30 2462 857 – 18
+49 30 2462 857 – 19

bader@medianet-bb.de
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